Photogrammetrie

Leistungsprofil im Bereich der Photogrammetrie

Im Bereich der Photogrammetrie hat sich unserer Büro auf die Gebäudeaufnahme spezialisiert. Das Aufmaß von Denkmal- und hochwertigen Sanierungsobjekten wird überwiegend geodätisch mit einem elektronischen Tachymeter in einem einheitlichen dreidimensionalen Bezugssystem ausgeführt. Der Vorteil des Aufmasses mit dem Tachymeter besteht in der Kombinierbarkeit von photogrammetrischen und geodätischen Auswertemethoden in einer einheitlich hohen Genauigkeit. Auf diese Weise entstehen durch die CAD-Bearbeitung der verschiedenen Messdaten z.B. Grundrisse von Geschossebenen, Vertikal- und Längsschnitte, Wandabwicklungen sowie Fassadenzeichnungen.

Architekturphotogrammetrie

Das von uns eingesetzte Programmsystem dient der maßstabsgerechten Entzerrung digitaler Bilder von ebenen Objekten. Das Ergebnis der Entzerrung ist ein maßstäblicher Bildplan, der die fotografische Zustandsdokumentation mit exakter geometrischer Objektinformation verbindet.

  • Das von uns verwendete Programm verarbeitet Bilder im TIF-Format
  • ausgleichende Berechnung der Entzerrungsparameter mit Fehlerprotokoll und Ergebniskontrolle werden übersichtlich dargestellt
  • digitale Messbildauswertung von Flächen, Längen- und Höhenmaßen ist möglich
  • digitale Bildmontage der entzerrten Bilder zu Bildplänen
  • als Referenzinformation für die projektive Entzerrung werden lediglich am Objekt gemessene Passpunkte oder Passstrecken benötigt

Die Architekturphotogrammetrie ist ein geeignetes Werkzeug für die Unterstützung der Arbeit von Architekten, Bauplanern, Denkmalpflegern, Archäologen, Bauforschern und Restauratoren u.a., die als Grundlage für ihre weitere Arbeit Maße, Dokumentationsunterlagen oder maßstabsgerechte Pläne benötigen. Für Planungszwecke und zur Veranschaulichung von Sanierungs- oder Rekonstruktionsvorhaben im Bereich der Denkmalpflege können Visualisierungen eine wichtige Entscheidungshilfe sein. In Abhängigkeit von der jeweiligen Aufgabenstellung können dazu verschiedene Vorgehensweisen zur Anwendung kommen.

  • Im einfachsten Fall können z.B. für Umbaumaßnahmen verschiedene Entwürfe oder der historische Zustand durch Bildmontagen, Überlagerungen und Farbentwürfe im entzerrten Messbild visualisiert werden.
  • Für die Rekonstruktion zerstörter Gebäudeteile oder ganzer Bauwerke ist eine Visualisierung in der heutigen Umgebung von Vorteil. Dazu lassen sich historische Bilder verwenden, von denen jeweils der Aufnahmestandpunkt photogrammetrisch ermittelt wird. Nach der Aufnahme der aktuellen Situation vom selben Standpunkt ist das Einfügen der historischen Bauwerksansicht in das Bild des heutigen Umfelds möglich.
  • Steht ein 3D-Photomodell zur Verfügung, können die Ansichten des Photomodells für ausgewählte Aufnahmen der Örtlichkeit berechnet und in diese eingefügt werden. Dabei kann das 3D-Photomodell sowohl den historischen Zustand, als auch den aktuellen Planungsstand wiedergeben.

 

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